Na ja ,das
Buch selbst offenbart eine Fülle an Informationen.
Leider sind einige
Personen & Handlungen etwas durcheinander geraden. Sie führen
unweigerlich somit in eine Sackgasse.
Ist dies gewollt ? Oder
einfach nur die Ungenauigkeit des Autors / Lektors, einzelne
Puzzelteile zu einem ganzen zusammen zu fügen ?
Einige kleine
Randanmerkungen sei mir zu meiner Aussage dennoch gestattet.
Wo liegt der Ort
Jogeda eigentlich ? ? - Seite 12 ff. - Auch Voigtland gibt es
nur im alten Sprachgebrauch.
Richtig wäre Jocketa
im Vogtland.
Übrigens stammte -
Keiluweit - aus der Nähe von Reval(Tallinn) und nicht aus
Ostpreußen.
Im Aristokratendeutsch
ist ein Baron auch ein Freiherr. Das - Keiluweit - in Adorf/Vogtland
und in Bad Elster/Vogtland lange Zeit gewohnt und
gelebt hatte, hat der Autor völlig übersehen oder war das
Absicht ?Warum ist das so interessant?
Nur neben bei war in
Bad Elster bis April 45 die Hauptstelle /Dienststelle - Walli
I - der fremden Heere Ost - Nach Canaris Entmachtung 1944
war Oberst ( später erst General ) Gehlen der Leiter der
Abteilung Fr. Heere Ost ( Abwehr ) der Verbindungsoffizier war
Oberstleutnant Baun. Nach 1945 arbeiteten für den OSS übrigens
Gehlen und Baun wieder zusammen !!
Weshalb - Keiluweit -
nicht wie ein Aristokrat aufgetreten sein soll kann ich niemals
bestätigen. Sein Auftreten, Sprachschatz, Kleidung und
Körpersprache war für mich der Inbegriff von Kaiser & König
schlecht hin. - Seite 16 - (meine Großeltern stammten übrigens
aus der KK Monarchie und dessen Hauptstadt)
Es gibt noch mindest 4
lebende Personen die - Keiluweit - kannten und meine Auffassung
über sein Auftreten bestätigen können.
Das
BZ hätte man 1941 wenn man gewollt hätte aus Zarskoje Selo
abtransportieren können, wenn man sich mit diesem als Eigentümer
hätte identifizieren können. - Seite 22 - Seite 56 -
Echt unsinnige
Handlungen und Orts- und Zeitangaben folgen auf - Seite 63 -
über die Bernsteinsplitter im Torbogen des Albrechttores in
Königsberg.
Das - Keiluweit -
jeweils behauptet hätte das der ominöse Transport die
Kampflinien der anglo - amerikanischen Truppen jemals passiert
hätte ist mir völlig neu - Seite 198 -.
Im Frühjahr 45 sollte
laut Autor bereits festgestanden haben, dass das Vogtland bis
um Erzgebirge russische Besatzungszone wird. !!Ist einfach
falsch.Erst im Juni 1945 wurde in Potsdam die endgültigen Zonen
festgelegt.
- Seite 200 -
Diese Aussage des
Autors ist geschichtlich nicht haltbar und auch falsch. Erst in
der zweiten Hälfte des April 45 wurden die zu besetzenden Zonen
nach Kriegsende neu zwischen den 4 Kriegsparteien ( Frankreich.,
USA., UK - UdSSR ) verhandelte und dies nachdem offensichtlich
wurde, dass die Russische - Armee die Hauptstadt Berlin im
Alleingang einnehmen werde. Somit war Anfang - Mitte April 45
das Vogtland, Thüringen und Oberfranken bereits von den Amis
erobert oder stand kurz vor der Eroberung !!
Was ist eigentlich mit
der sog. Freien Republik Schwarzenberg passiert? Keiner weiß was
und auch nichts genaueres oder ?
U.a wird von
Funksprüchen in der zeit von März - April 45 ständig
geschrieben, aber welcher Funk überhaupt gemeint ist lässt sich
aus den Aussagen des Autors nicht heraus lesen. Zur
Richtigstellung halber ging bis heute auch kein anderer Autor
auf die Art der Funkverbindung ein
- Seite 209 -.
Anzumerken und auch aus
Wehrmachts- und SS - Unterlagen ersichtlich, verfügten die v.g.
Verbände fast über keine Funkverbindungen im März-Mai 45 mehr.
Weder untereinander noch zu ihren höchsten Dienststellen, wie
OKW, FHQ usw.
Der einzige der
"Sekretär" Bormann verfügte bis Anfang Mai 45 noch über
ausreichende Draht - Richtfunk und Telex Möglichkeiten.
Fazit aus dem Buch des
Autors Ralf Georg Reuth ,ist eigentlich nur das man kein Fazit
ziehen kann. Jedenfalls in Bezug auf den Sicherungsort des BZ. |